Rezept

Rezept Baumkuchen

Ich liebe Baumkuchen in der Weihnachtszeit. In meiner Kindheit gab es ihn ganz selten mal. Er war nicht gerade günstig. Irgendwann entdeckte ich ihn beim Discounter und kaufte ihn öfters, da meine Kinder ihn auch sehr gerne essen.

Als wir einige Jahre in der Nähe von Bonn wohnte, lernte ich eine ganz liebe Freundin kennen. Sie kann spitzenmäßig backen. Und irgendwann bekam ich von ihr selbstgemachten Baumkuchen. Seitdem backe ich ihn nur noch selber. Ihr müsst es ausprobieren. Es ist oberlecker und nicht wirklich schwer. Es gibt nur eine Regel. Wenn ihr den Kuchen im Ofen Schicht für Schicht backt, verlasst niemals die Küche oder lasst euch nicht ablenken. Habt immer ein Auge auf den Kuchen.

Baumkuchen

 

Ihr macht erst den Teig.

Rezept:

250 g Butter

250 g Zucker

1 Pck. Vanillezucker

6 Eier

150 g Mehl

100 g Speisestärke

3 TL Backpulver

100 g Marzipan

Bittermandelaroma

Zartbitterschokolade (die mit 70% Kakaoanteil vom Discounter)

 

Baumkuchen

Ihr verrührt alle Zutaten -ausser die Schokolade- in einer Schüssel.

Dann legt ihr eine runde Kuchenform mit Backpapier aus. Und stellt euren Ofen auf die Grillfunktion ein auf ca 180 Grad.

Jetzt gebt ihr immer ca. zwei Löffel Teig in die Kuchenform (…dass eine GANZ DÜNNE SCHICHT entsteht) und verstreicht den Teig. Ab in den Ofen und ca. 3 Minuten warten. Der Teig muss eine leichte Bräune haben. Jetzt die nächste Schicht Teig DÜNN verstreichen. Das geht immer so weiter, bis der Teig leer ist. In der Zeit räume ich immer die Küche oder irgendwelche Küchenschränke auf……. ist also ganz praktisch, so ein bisschen Zeit in der Küche zu verbringen. Zum Schluss lasst ihr den Teig abkühlen.

Jetzt wird die Schokolade im Wasserbad geschmolzen und dann über den Kuchen verteilt. Mega lecker! Aber Vorsicht…….ihr werdet den Kuchen nun zu jeder Familienfeier mitbringen müssen.

 

Also, los in Küche und eine schöne Weihnachtszeit für Euch.

Liebe Grüße

Isa

 

Rezept Käsebrot

Meine Lieblingsnachbarin im Hamburger Umland hat mir einmal dieses Käsebrot gemacht. Dort wohnen wir zwar leider nicht mehr, aber seitdem gibt es das mit Käse gefüllte Brot immer wieder bei uns. Auch die Kinder lieben es, obwohl zwei davon keinen Käse essen. Zauberei!

Ein rundes Brot wird ausgehöhlt und mit einer Käsemasse gefüllt. Dann schneidet man noch ein weiteres Brot in kleine Stücke. Die Stücke legt man um das gefüllte Käsebrot auf ein Backblech. Nun schiebt man alles zum Überbacken und Rösten in den Ofen. Zum Essen wir das gefüllte Käsebrot in die Mitte auf den Tisch gestellt und jeder darf die gerösteten Brotstücke in die Käsemasse dippen. Sehr lecker. Ich schnibble dazu immer ein wenig Gemüse und stelle noch einen Dip dazu. Das wird hier richtig gut gegessen.

Käsebrot

 

Hier das Rezept:

ein rundes Brot

ein weiteres Brot

Füllung:

etwas geriebenen Gouda

etwas geriebenen Emmentaler

etwas geriebenen Parmesan

wirklich nur etwas Mayo

eine Zwiebel (gerieben)

wenig Muskatnuss/Pfeffer

Leider kann ich euch da auch keine ganz genauen Angaben zum Rezept machen(……..wie bei Oma……ein wenig davon…). Das bekommt ihr aber auch so hin. Ist nicht so schwer. Ihr mixt die Füllung in einer Schüssel zusammen, so dass es eine nicht zu klebrige Masse wird. Dann wird die Füllung ins Brot gefüllt. Das Brot muss ca. 35min bei 180 Grad in den Ofen.

 

Liebe Grüße

Isa

Weltbeste Pflaumenknödel

…….oder KEINE ANGST VOR DEM HEFETEIG!

Pflaumenknödel

Die weltbesten Pflaumenknödel gab es früher immer bei meiner Oma. Als Kinder haben wir sie geliebt. Und heute lieben sie meine Kinder und ich auch noch. Wenn ich den Mädchen beim Hereinkommen von der Schule auf ihre Frage, was es heute zu essen gibt, antworte „Pflaumenknödel“. Zauber ich ihnen immer ein Lächeln ins Gesicht. Genau wie wir früher, erzählen sie schon vor dem Essen, wieviel Knödel sie heute schaffen werden zu essen. Und ihre Uroma freut sich auch. Als ich mit meiner Oma gestern am Telefon sprach, sagte sie „schön, dass etwas aus meiner Familie weitergegeben wird.“ Das finde ich auch, meine liebe Oma!

Die Pflaumenknödel werden aus Hefeteig gemacht und im Wasser gekocht. Danach übergießt man sie mit Butter und Milch und streut noch etwas Zucker darüber.

Pflaumenknödel

Hier das Rezept:

Erst mache ich den Hefeteig. Ich gebe alle Zutaten des Hefeteiges zusammen in eine Rührschüssel und verknete ihn. Also nichts mit Vorteig. Alles ganz einfach.

500g Mehl

1 Würfel Hefe

220ml Milch

100g Zucker

80g Butter

1 Ei

1 Prise Salz

Danach lasse ich den Hefeteig kurz gehen. Dann werden kleine Knödel aus dem Teig geformt. In jeden Knödel wird eine Pflaume hineingelegt. Der Knödel wird dann durch Rollen verschlossen. Nun lege ich die Pflaumenknödel auf ein Tuch und decke sie mit einem zweiten Tuch zu. Dann gehen sie ca. eine halbe Stunde.

Pflaumenknödel

In der Zwischenzeit setze ich einen großen Kochtopf mit Wasser auf. Eine Prise Salz und Zucker rein. Das Wasser muß jetzt zum Sieden gebracht werden. Dann legt man ca. 4-5 Knödel in das Wasser und verschließt den Topf mit einem Deckel.

Pflaumenknödel

In der Zeit in der die Knödel im Wasser liegen, lasst ihr Butter schmelzen und stellt Zucker und Kondensmilch auf den Tisch. Nach ca. 15 min sind die Knödel gut. Am besten legt ihr sie in eine Schüssel, in die ihr vorher noch einen Teller verkehrt herum hereingelegt habt. So kann das Wasser der Knödel sich in der Schüssel sammeln, ohne dass die Knödel matschig werden.

Jetzt zerteilt ihr den Pflaumenknödel auf dem Teller. Gibt erst Butter, Kondensmilch und dann Zucker darüber.

Pflaumenknödel

Soooooooo lecker! Ich schaffe übrigens drei Pflaumenknödel!

Liebe Grüße Isa