backen

Aus dem Bauch – an die Hüfte

Es ist Fastenzeit! Und, ja, ich halte mich stoisch daran! Ich frühstücke erst nach 10 Uhr morgens, lasse Nutella und alle Süßigkeiten weg und verzichte auf Schnökereien am Abend. Hey, und das ist doch schon was, oder!? Jedenfalls ist das für mich wirklich kein leichtes Vorhaben. Als ich vor einigen Tagen ganz stolz auf den Kalender geschaut habe, um mein langes Durchhalten innerlich zu feiern und mir selbst auf die Schulter zu klopfen, musste ich enttäuscht feststellen, dass bisher nur zwei Fastenwochen vergangen waren.Trotzdem habe ich tapfer weiter gemacht.

Nun ja, mit einer kleinen Ausnahme – zugegeben. Denn bei meinem Fasten sind selbstgebackene Kuchen ausgenommen. Fünf Wochen auf selbstgemachten Kuchen zu verzichten, ist für mich nämlich ausgesprochen herzlos. Denn Backen ist Liebe, oder wie hieß das nochmal in der Werbung aus den 90ern!? Nein, im Ernst – für meine Lieben hier mal ab und an zu backen ist für mich nämlich wirklich wichtig – zumal ich, ehrlich gesagt, nicht so die Spitzenköchin bin.

Und am liebsten backe ich einfache Rezepte – welche, die man sozusagen aus dem Bauch heraus zaubern kann.

Vor einigen Wochen wurde uns bei lieben Freunden eine Tarte Tartin serviert. Und verliebt in dieses einfache, schnelle, aber sehr, sehr leckere Rezept, habe ich in den letzten Wochen mal ein wenig experimentiert und habe euch ein Bilderrezept dieses fantastischen Apfelkuchens zusammengestellt.

Ihr braucht:

  • etwa 50 g Butter
  • etwa 50 g Zucker-Zimt-Mischung
  • 3 kleine Äpfel
  •  1 Fertig-Blätterteig aus dem Kühlregal (ca. 275 g)
  • Schmand oder Vanilleeis

So geht sie – die Tarte Tartin:

Zuerst etwa 50 g Butter in dünnen Scheiben auf dem Boden einer feuerfesten Form verteilen. Die Zimt-Zucker-Mischung darauf verstreuen und alles für etwa 15-20 Minuten bei 180° C (Ober- und Unterhitze) in den Backofen.

Wenn der Zucker im Ofen karamellisiert und beginnt leicht fest zu werden, sollte die Tarteform wieder aus dem Ofen, um sie mit den dünnen Apfelscheiben zu belegen.

Danach legt man auf die Äpfel den fertigen Blätterteig in zwei Schichten und drückt die Ränder ein wenig nach unten.

Das Ganze muss dann im Backofen für etwa 35-45 Minuten weiterbacken bis der Blätterteig goldbraun ist.

Bevor man die Tarte tartin dann auf einen Teller stürzt, sollte sie wenige Minuten auskühlen.

Am besten serviert ihr diesen leckeren Kuchen noch warm mit ein wenig Crème fraiche oder Vanilleeis.

Lasst es euch schmecken!

Eure Inga

Silvesterrezept: Florentiner

So noch schnell ein Rezept zum Jahresende. Bei uns gibt es zu dieser Zeit immer Florentiner. Ein traditionelles Mitbringsel zu unser traditionellen Silvesterfeier mit unseren Freunden. Aber bitte AUFPASSEN…Suchtgefahr. Dieses Jahr hätte ich es fast vergessen. Doch meine Große hat mich noch erinnert. Also haben wir sie noch schnell gebacken.

Florentiner

Ihr benötigt für die Florentiner:

250g Butter

250g Zucker

100 ml Sahne

80g Honig

400g Mandelblättchen

450g gestiftete Mandeln

2 Tafeln von der guten Zartbitterschockolade mit 70% Kakaoanteil aus dem Discounter

Florentiner

Butter, Zucker, Sahne und Honig werden erwärmt. Diese Masse wird dann unter die Mandeln gehoben. Mit zwei Löffeln könnt ihr nun kleine Häufchen auf ein Backblech machen. Diese werden im Ofen bei 180 Grad ca. 7 Minuten gebacken. Dann müssen sie kalt werden und ihr könnt sie mit der geschmolzenen Schokolade bestreichen.

 

Florentiner

 

Ihr Lieben,

wir hoffen ihr habt wunderschöne gemütliche und erholsame Tage über Weihnachten mit Eurer Familie und lieben Freunden verbracht?! Das ist für uns immer mit das wichtigste über diese Tage.

Florentiner

Wir wünschen Euch von Herzen eine entspannte Silvesterfeier und ein glückliches und gesundes Jahr 2016.

Habt es fein morgen Abend.

Eure Isa & Inga von jetztmalhalblang

 

In Hamburg sind sie Kult!

Franzbroetchen1

Nachdem ich auf Instagram schön häufiger nach dem Rezept gefragt wurde, stelle ich euch heute mal mein absolutes Lieblingsgebäck vor: Franzbrötchen! Zugegeben Franzbrötchen sind nun keine typische Weihnachtsspezialität. Aber warum sollte man sie eigentlich nicht mal in der Weihnachtszeit backen, schließlich werden sie mit viel Zimt und Butter gebacken.

Franzbrötchen sind eine Mischung aus Zimtschnecken und Croissants und eine norddeutsche Spezialität. Mittlerweile gibt es sie sogar hier in Detmold in Bäckereien und Cafés.

Wenn man so nach Franzbrötchen und deren Herkunft googlet, so entdeckt man einen richtigen Kult um das Gebäck. Die Hamburger, die sich auf die Fahnen schreiben sie erfunden zu haben, veranstalten jährlich Franzbrötchenbackwettbewerbe und es gibt sogar eine Franzbrötchenhymne.

Ich bin ein absoluter Franzbrötchenfan und backe sie am Liebsten selbst. Denn es gibt fast nichts Schöneres auf der Welt 😉 als warme, ofenfrische Franzbrötchen mit einer schönen Tasse Milchkaffee. Bei uns halten die 2 Bleche, die wir backen höchstens einen Tag und die Kinder hauen sich regelrecht die Bäuche mit den warmen Franzbrötchen voll. Das müsst ihr unbedingt mal ausprobieren!

Und hier nun das Rezept:

Für den Teig:

  • 1 Würfel Hefe
  • 200 ml lauwarme Milch
  • 500 g Mehl
  • 75 g Butter
  • 50 g Zucker
  • 1 Ei
  • 6 g Salz

Für den Belag:

  • 75 g Butter
  • 125 g Zucker-Zimt-Mischung

Franzbroetchenmachen

Und so werden sie gemacht:

Zuerst löst man die Hefe in der lauwarmen Milch auf. Dann stellt man mit den restlichen Zutaten einen Knetteig her, den man dann an einem warmen Ort 50 Minuten gehen lässt.

Nun rollt man den Teig möglichst flach zu einer ca. 40x60cm großen Fläche aus und bestreicht den Teig mit flüssiger Butter. Dann bestreut man die Fläche mit der Zucker-Zimt-Mischung und rollt den Teig vorsichtig auf. Den Teig in etwa 2cm breite Scheiben schneiden und mit einem Holzlöffel von oben auf die schmale Kante drücken, so dass die einzelnen Schichten seitlich zum Vorschein kommen.

Die Franzbrötchen nochmals auf dem Blech etwa 15 Minuten gehen lassen und dann bei 160-180° C  für 15 Minuten backen.

Lasst es Euch schmecken!

Eure Inga