Ein 8. Geburtstag….Geschenkideen und eine Rallye

Gerade haben wir einen 8. Geburtstag gefeiert. Die Geschenkewunschliste war schon lange geschrieben und diese Einladungen wurden verteilt.

 

Geschenke-zum-8ten

Das mittlere Mädchen bekam ein sehnlichst gewünschtes Geschenk. Einen Ezy Roller. Mit dem macht sie jetzt die Umgebung unsicher und ist wirklich schnell unterwegs.

Das zweite absolute Lieblingsgeschenk war die Sweatjacke mit Teddyfutter von Boden. Optimal für die noch etwas kühlen Tage.

Seit einigen Jahren gucken wir immer im Februar die „Dein Song“ – Staffel auf Kika. Das hebt sich qualitativ wirklich ab von den normalen Castingshows. Einfach toll. Da fiebere ich auch immer mit. Am Ende der Staffel steigt immer eine große Finalparty vor dem Fernseher mit vielen Kindern. Also musste es diese CD sein. Und sie läuft bei uns hoch und runter. Das Geburtstagsmädchen kann nun alle Lieder auswendig.

Das Geburtstagsmädchen kann nur bei ein wenig Licht im Zimmer schlafen. Deshalb gab es noch ein tolles Leuchtkissen in Form einer Glühbirne vom französischen Label „Le Petit M“. Das habe ich hier gefunden. Das Kissen hat vorne eine spezielle Leuchtschicht auf dem Stoff und lädt sich tagsüber auf.

Von ihren Schwestern bekam sie ganz süße Vorlagen zum Sticken mit Stickgarn geschenkt.

Die Freude war groß.

An ihrem richtigen Geburtstag wünschte sie sich einen Baumkuchen von hier.

Geschenke zu 8. Geburtstag

Dafür gab es am Kindergeburtstag mal den Pinata-Kuchen. Ich hatte in schon öfter auf Instagram oder Pinterest gesehen. Es gibt sogar eigene Kuchenformen dafür. Die braucht man aber gar nicht. Ich habe zwei Schoko-Rührkuchen nach diesem Rezept in einer Gugelhupfform gemacht. Die zwei Kuchen habe ich einfach erst begradigt und dann aufeinander gestellt. Danach werden sie mit M&M’s gefüllt. Dann habe ich mit einem noch übrig gebliebenen Kuchenstück das Loch oben verschlossen. Jetzt wird noch eine Zartbitterschokolade mit einem hohen Kakaoanteil darüber gegossen und dann noch ein paar M&M’s drauf zur Verzierung. Schon fertig. Und so lecker. Das Tollste war natürlich der Augenblick beim Anschneiden, als alle M&M’s aus dem Kuchen rausgepurzelt kamen, fanden die Kinder.

Geburtstzagskuchen

Das Geburtstagskind wollte gerne zu Hause feiern und ich war ganz froh darüber, denn man kann ja unendlich viel Geld für Kindergeburtstagsfeiern ausgeben.

Haben wir natürlich auch schon gemacht. Ich überlegte, was ich nun machen konnte und das Geburtstagsmädchen wünschte sich eine Schatzsuche oder etwas so ähnliches. Eine Freundin von mir hatte für ihren Sohn eine Stadtrallye geplant und das fand ich eine tolle Idee. Das Geburtstagskind und ihre Gäste waren jetzt so groß, dass sie auch einmal alleine durch die Stadt streifen konnten. Wir wohnen recht stadtnah in einer kleinen gut überschaubaren Stadt, die sich für ein Rallye mit ihren kleinen Gässchen prima anbietet. Außerdem kennen sich dort alle Kinder gut aus und können ihre Stadt so auch noch ein wenig besser kennenlernen.

Ich verwendete die Rallye der Freundin und wandelte sie nur ein wenig ab. Ich bezog den Crepesstand, den Süßigkeitenladen und einen Imbiss mit ein. Dort konnte ich vorher ein gesuchtes Lösungswort abgeben und verabredete, dass die Kinder für eine richtige Antwort, kleine Crêpes, etwas Süßes bekamen.

Die Kinder mussten Fragen zur Stadt beantworten. Für jede der zehn Fragen, gab es einen Lösungsbuchstaben. Das Lösungswort am Ende der Rallye gab den Zielort bekannt. Ein tolles Eiscafe, indem jedes Kind noch ein Eis bekam. Insgesamt dauerte die Rallye ca. 2 Stunden.

Nach dem Eisessen grillten wir noch ganz entspannt. Ich hatte ganz tolle Unterstützung. Eine Freundin begleitete mich mit den Kindern in die Stadt. Eine andere Freundin und ihre Tochter bereiteten das Grillen so vor, dass wir beim Nachhause kommen gleich damit beginnen konnten. Das war ein wirklich schöner und bunter Geburtstag. Diese Stadtrallye ist bestimmt nicht unsere letzte gewesen.

8. Geburtstag

Liebe Grüße

Isa

creadienstag, dienstagsdinge

jetztmalhalblang in der milkids

Kennt ihr eigentlich die milkids? Das Familienmagazin für Ostwestfalen Lippe?

milkids mit Blogartikel

Ich kannte solche Familienzeitschriften aus Hamburg und Köln/Bonn. Als ich das Familienmagazin hier in Lippe entdeckte, freute ich mich sehr. Darin gibt es die Veranstaltungstermine für Familien auf einen Blick, interessante Artikel, Ausflugstipps, Empfehlungen für Kinofilme und vieles mehr…..

milkids mit Blogartikel

Zuerst gucke ich immer in die milkids, wenn wir am Wochenende oder in den Ferien etwas unternehmen möchten und dort finden wir immer etwas.

Eine sehr engagierte Journalistin hat sie gegründet. Sie liegt hier in Detmold an vielen öffentlichen Punkten aus und ihr bekommt sie dort kostenfrei. Ihr findet das Familienmagazin hier in Detmold bei der Adlerwarte, bei der Apotheke am Medicum, im Freilichtmuseum, im Haus der Musik, beim Kletterpark, im Landesmuseum, im Landestheater, bei Volvo Markötter, beim Aqualip, beim Petersilchen, an der Tourist-Info am Marktplatz, im Vogelpark, im Modehaus Wiese, bei Meffert und ab dem Sommer auch in der Bücherei.

Falls ihr keinen dieser Orte erreicht oder noch tolle Ideen habt, wo man die Zeitschrift noch bekommen sollte, kommentiert einfach unter diesem Artikel. Frau Esser, der kreative Kopf hinter der milkids freut sich immer über Anregungen.

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Und dann gibt es in der aktuellen Ausgabe der milkids ein besonderes Highlight…….Unser Blog jetztmalhalblang wird vorgestellt.

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Viel Spaß beim Lesen.

Isa

Das Geschäft mit der Angst – eine Wutrede

Das-Geschaeft-mit-der-AngstHimmel, was ist nur passiert in der Schwangerschaftsbetreuung!

Nun habe ich noch gut vier Wochen bis zu meinem errechneten Entbindungstermin und heute ist für mich mal Zeit hier meine aufgestaute Luft abzulassen über die Erfahrungen, die ich während dieser, aber auch während der anderen drei Schwangerschaften gemacht habe.

Eigentlich sollte man doch gerade als Schwangere im wahrsten Sinne des Wortes ganz besonders auf sein intuitives Bauchgefühl hören. Und ich bin eigentlich ein Mensch, der ein starkes inneres Urvertrauen hat, der denkt, dass schon alles gut gehen wird.  Ich habe drei eigentlich unkomplizierte Schwangerschaften hinter mir mit drei natürlichen Geburten und drei gesunden Kindern. Aber was ich in letzter Zeit während meiner vierten Schwangerschaft erlebt habe, und die Veränderungen in der Früherkennungsdiagnostik der letzten 10 Jahre verärgert mich doch sehr!

Ich weiß noch wie ich mit meinen 25 Jahren, während meiner ersten Schwangerschaft, alles richtig machen wollte und jede der unzähligen Früherkennungsuntersuchungen habe mit mir machen lassen – auch wenn man beispielsweise anhand meines Blutes und meines Alters nur Wahrscheinlichkeitswerte für eine mögliche kindliche Behinderung ausgerechnet hat, was aus meiner heutigen Sicht schon ziemlich schräg ist. Was soll mir ein Rechenwert von 1:3000 oder 1:30 000 sagen? Aber damals habe ich die Medizin nicht hinterfragt – wollte mich sicher fühlen.

Mittlerweile, nach nun fast vier Schwangerschaften, sehe ich die Entwicklungen jedoch viel kritischer. Was mir vor allem auffällt ist, dass sich die Medizin verändert, ja vor allem zunehmend technisiert hat. Es wird immer mehr versucht statistische Risiken für Komplikationen während der Schwangerschaft mittels teils fragwürdiger Untersuchungen auszuschließen, und man verunsichert die schwangeren Frauen dadurch mehr und mehr.

Ist die Verunsicherung der Mütter nicht ein viel größeres Gesundheitsrisiko als der medizinische Nutzen vieler Untersuchungen?

Laut der „Quarks und Co“-Sendung „Projekt Schwangerschaft“ vom 15.12.2015 beispielsweise verursacht das Ersttrimesterscreening, bei dem die kindliche Chromosomenveränderung Trisomie 21 untersucht wird, bei über 5000 von 100 000 untersuchten  Schwangeren ein falsch positives Ergebnis. Das heißt, dass sich eben über 5000 Frauen Sorgen machen, ein Kind mit Downsyndrom zu bekommen, obwohl ihre Kinder gesund seien. Von diesen Frauen ließen etwa die Hälfte eine weitere Fruchtwasseruntersuchung machen, bei denen es in 30 Fällen zu Fehlgeburten käme. Das sind schon ziemlich erschreckende Zahlen!

Auch ich gehöre mit meinen 36 Jahren nun statistisch zur Gruppe der Risikoschwangeren. Und das merke ich leider auch im Umgang mit meiner Frauenärztin. Nun habe ich eigentlich jedes Mal Angst, wenn ich wieder eine Vorsorge habe, dass etwas nicht in Ordnung ist. Die drei gesunden Kinder, die ich bereits geboren habe, spielen aus ärztlicher Sicht, so scheint es mir, dabei keine Rolle mehr. Mir wurde beispielsweise nahe gelegt, eine Feindiagnostik in der 13. Woche in der Klinik zu machen – schließlich sei ich ja schon über 35 Jahre.

Ein weiteres Mal hatte meine Frauenärztin arythmische Herztöne im Ultraschall festgestellt, was in dieser Schwangerschaftswoche bei 1/3 aller Babys normal sei, wie ich dann später im Krankenhaus erfuhr. Doch diese Diagnose hat natürlich erstmal Angst bei uns ausgelöst.

Mittlerweile ist ja sogar der Zuckertest obligatorisch, ganz unabhängig davon, ob man Anzeichen einer Schwangerschaftsdiabetes hat und Risikopatientin ist oder eben nicht. Im aktuellen Geburtsvorbereitungskurs einer Freundin wurde nun bei acht von zwölf Frauen eine Schwangerschaftsdiabetes diagnostiziert. Während meiner ersten Schwangerschaft vor zehn Jahren gab es da übrigens nur eine Frau im Kurs. Und meine Freundin erzählte mir, dass es kaum einen Geburtsvorbereitungstermin in ihrem Kurs gebe, in der die Hebamme nicht eine Stunde länger bliebe, um Tränen von verunsicherten Schwangeren zu trocknen und sie zu beruhigen. Bei der einen sei der Kopf des Kindes zu groß, bei der anderen zu klein, die Fruchtwassermenge zu hoch oder zu niedrig.

Leute, was ist hier nur los! Gebt den Schwangeren doch bitte ihr Gefühl für sich zurück!

Ihr lieben Mediziner, fragt ihr eigentlich noch eure schwangeren Patientinnen, wie sie sich fühlen oder haltet ihr allein an euren Rechenwerten fest, die ihr mit euren Ultraschallgeräten messt, um sie dann mit dem statistischen Ideal zu vergleichen!?

Wo ist der gesunde Menschenverstand in der Medizin geblieben? Wo der Mut der Mediziner Vertrauen und Erfahrung an ihre Patientinnen weiterzugeben?

Weit über 90 % aller Kinder werden schließlich gesund geboren. In Holland werden mehr als ein Viertel der Babys zuhause geboren. Doch hier in Deutschland darf man schon nicht mehr im Geburtshaus entbinden, wenn man zwei Tage über seinen errechneten Geburtstermin geht.

Ich persönlich habe es satt, ständig in Becher zu pinkeln, Blut abgenommen zu bekommen, vaginal untersucht zu werden und mich mit Ängsten über Fehlbildungen herumzuplagen, für die es mal offen heraus gesagt, meist zwar eine Diagnose aber keine Behandlungsmöglichkeit gibt. Und wenn die Entscheidung über den Abbruch der Schwangerschaft in den schlimmsten zu erwartenden Fällen eine Verantwortung mit sich bringen würde, bei der ich gar nicht weiß, ob ich diese tragen kann?

Sicher kann ich auch die Angst der Mediziner verstehen, sich rechtlich in jedem Fall abzusichern, und eben möglichst keine Fehler zu machen, die vielleicht über das Leben eines ungeborenen Kindes entscheiden. Das ist eine große Verantwortung! Sicher haben Gynäkologen nach langer Berufserfahrung auch schon einiges erlebt, das nicht so schön war.

Aber auf wen sollen wir schwangeren Frauen denn bitte vertrauen, wenn uns nicht mal der Facharzt ein zuversichtliches Gefühl mitgeben kann?

Und ich nehme es euch langsam nicht mehr ab, dass es hier nur um das Wohlergehen des ungeborenen Kindes geht. Denn, wenn man mal genauer hinsieht, dann liegt hier auch ein riesiger Markt für alle Gynäkologen mit ihren zusätzlichen Igel-Untersuchungen, für die Kliniken mit ihren geplanten Kaiserschnitten und besonders für die Pharmaindustrie mit ihren Diabetes-Test-Stäbchen, und was Schwangeren sonst noch so vorgesetzt wird. Aber die größte Schweinerei ist doch, dass man denen, die noch an einen natürlichen Umgang mit einer Schwangerschaft und Geburt glauben und ihren Schwangeren dieses Gefühl ermöglichen wollen – unseren selbstständigen Beleghebammen nämlich – durch die hohen Haftpflichtversicherungskosten ihre Berufsexistenz nahezu unmöglich macht! Was ist das nur für ein „krankes“ System!

Und manchmal denke ich über unsere Müttergeneration nach, die in den 70ern und 80ern schwanger war und eben noch ganz anders unbeschwert „in freudiger Erwartung“ sein konnte. Die nicht alle vier Wochen mit einer anderen Früherkennungsuntersuchung konfrontiert wurden.

Und Frauen können selbst bestimmt gebären. Das weiß ich, weil ich es selbst erlebt habe! Besonders die Geburt meines dritten Kindes im Geburtshaus war eine wunderschöne Erfahrung, die mir wahnsinnig viel Kraft gegeben hat und mich sehr stolz gemacht hat! Bitte gebt unseren Schwangeren ihr Urvertrauen und Gottvertrauen zurück – und bestärkt sie in ihren Fähigkeiten, die Geburt ihres Kindes meistern zu können. Eine Kaiserschnittrate in Deutschland von 32% muss nicht sein!

Also ihr lieben Mitschwangeren: Freut euch auf eure Kinder! Ihr habt ungeahnte Kräfte in euch! Vertraut euch! Ihr schafft das!

Eure Inga

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Ich würde mich freuen von euren Erfahrungen zu hören.