Leben mit Halblangen

Babys erstes Fotoshooting

Nun sind die ersten Wochen mit meiner Kleinen schon vorbei – und wer von euch selbst Kinder hat, weiß wohl darum, wie schnell diese zauberhafte Zeit mit so einem Neugeborenen vorüber geht. Und da möchte man diese schönen Momente mit diesem minikleinen, unbeholfenen und zarten Schatz natürlich am Liebsten für immer festhalten.

Also fotografiert man so viel wie möglich – und ich habe den Besuch meiner Schwester, die nebenbei auch Fotografin ist, direkt für Alvas erstes Fotoshooting genutzt.

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Und bei meiner kleinen stillverrückten und sensiblen Maus war das für uns wirklich kein leichtes Unterfangen – zumal in unserem Garten ja auch noch unsere anderen fünf Kinder rumtobten. Erst baut man die Fotoszene auf, das Licht ist perfekt, doch dann merkt man, das die Kleine für die Obstkiste einfach schon zu groß ist! 🙂 Dann wird die Kiste von den Kindern zum Spielen auf das Baumhaus entführt – doch nach einer weiteren Stillrunde und einem Tauschgeschäft, das uns die erwünschte Kiste wieder beschaffte, gab es endlich die erhofften 30 perfekten Sekunden für die ersten schönen Bilder, die ich dringend für die Dankeskarten brauchte.

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Und diese Dankeskarten sind dank der Fotos meiner Schwester wirklich sehr schön geworden. Ich habe sie, wie schon bei der Geburt meiner Mittleren, bei www.familiensache.com drucken lassen. Die Auswahl der Vorlagen ist dort einfach unschlagbar schön – ich konnte mich wirklich nur schwer entscheiden. Am Ende ist es bei mir das „Leporello Laura/Levi“ geworden. Die Internetseite  ist einfach zu bedienen, Farben, Texte und Schriftarten kann man individuell verändern, die Lieferung erfolgt schnell und unproblematisch, die Qualtität der Karten ist wirklich gut und man kann einfach auf Rechnung bestellen.

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Ich werde bei Familiensache in jedem Fall mal wieder bestellen – man kann nämlich auch zu anderen Familienanlässen Karten drucken lassen. Und mit Taufen, Konfirmationen und runden Geburtstagen wird es in den kommenden Jahren bei uns sicher noch einige Anlässe geben.

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Und allen lieben Familienmitgliedern, Freunden, Bekannten, Nachbarn und Arbeitskollegen, die unsere kleine Alva mit ihren guten Wünschen begrüßt haben, möchte ich hier auch noch einmal danken! Es ist wirklich ein schönes Gefühl für uns Eltern, wenn die Leute aus dem Umkreis einem zeigen, dass sie sich mitfreuen. Lieben Dank!

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Eure Inga

Warten aufs Maikind

Wisst ihr noch wie es sich angefühlt hat als Kind auf den Weihnachtsmann oder das Christkind zu warten? Als das Öffnen aller Türchen im Adventskalender, die man bis zum großen Fest öffnen musste, den Zeitraum einer halben Ewigkeit gedauert hat? Und könnt ihr euch noch an dieses kribbelige Gefühl dieser Zeit erinnern, das man Vorfreude nennt? Und eben dieses Glück, das man als Kind erlebt hat, wenn man dann endlich zur Bescherung den Raum mit dem Weihnachtsbaum betritt, der hell erleuchtet  und mit Geschenken versehen war?

Wahrscheinlich ist da bei den meisten nur eine vage Erinnerung geblieben, denn was sind aus Sicht einer Mutter denn schon vier Wochen Adventszeit, in der es darum geht alle Vorbereitungen für das Weihnachtsfest zu treffen. Und mit dem Weihnachtszauber ist es eben für uns Mütter auch nicht ganz leicht bei all dem Stress, der für uns Erwachsene in dieser Zeit liegt.

Doch es gibt tatsächlich eine Situation im Leben von uns Frauen, in denen wir uns wieder genau so fühlen wie als Kind.

Ich habe sie nämlich gerade durchlebt. Ich weiß wieder wie sich ungeduldiges Warten anfühlt, wie es sich anfühlt, wenn sich Zeit wie Kaugummi dehnt und einem fünf Tage wie eine Ewigkeit vorkommen, und man glaubt, das große Ereignis würde niemals mehr eintreten.

Denn ich habe, nicht auf das Christkind, sondern auf mein Maikind gewartet. Und das habe ich nicht allein – sondern mit dem Papa, den drei größeren Geschwistern und der Oma gemeinsam, die sich schon einmal Urlaub genommen hatte, um sich während der Geburt um die drei größeren Geschwister kümmern und das neue Enkelkind persönlich begrüßen zu können.

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Und wie kann man sich die Wartezeit besser verkürzen als damit, es sich zuhause schön zu machen und zu Basteln? In der Adventszeit backt man Kekse, bastelt Baumschmuck oder Geschenke. Ich habe in den letzten Wochen alles für das neue Baby vorbereitet – Schlafplatz, Wickeltisch und Wiege im Wohnzimmer – das nennt man dann wohl Nestbautrieb. Und dann habe ich noch die handarbeitstechnischen Fertigkeiten meiner Schwiegermutter genutzt, um die von mir angefangene Kinderwagenkette fertig zu stellen.

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Und so haben wir es gemacht:

  • Ihr braucht eine Holzkette mit unterschiedlichen Holzperlen, wie die von Xenos.
  • Außerdem habe ich einige Holzkugeln mit der hochpigmentierten, matten Bastel-Acrylfarbe von Rico Design angemalt.
  • Meine Schwiegermutter hat dann drei Kugeln mit Wolle umhäkelt. Hier findet ihr die Anleitung dazu, wie man das macht.
  • Außerdem habe ich mir zwei kleine Vögel an der Kinderwagenkette gewünscht – die Anleitung für die Vögel haben wir hier gefunden.

Mittlerweile ist, wie ihr auf den Bildern sehen könnt, das lange Warten vorbei und wir erfreuen uns aneinander und an schönen Spaziergängen in der Sommersonne mit der neuen Kinderwagenkette.

Eure Inga

Dieser Post ist verlinkt bei creadienstag und handmadeontuesday !

Hurra endlich 4………

Wir hatten einen wunderschönen 4. Geburtstag. Das kleinste Mädchen wusste ganz genau, was es sich wünscht und sie wollte eine erste richtige Geburtstagsparty mit vielen Freundinnen.

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Ihr größter Wunsch waren Sandalen. Richtige Sandalen! Jawohl!….Ich bin da sehr wählerisch und habe bisher kaum richtige Sandalen gekauft, da ich keine Schönen gefunden habe. Eigentlich habe ich dann immer auf die Ballerinas von Bisgaard zurückgegriffen. Aber seid einiger Zeit sah ich immer wieder diese wunderschönen Salt Water Sandals. Mit ihnen kann man sogar ins Wasser. Und sie sind wirklich toll. Eine klasse Qualität. Das Mädchen liebt sie.

Dann musste ein richtiges Bett her, da das kleine Mädchen immer noch im Gitterbett schlief. Die Gitter hatte ich zwar schon entfernt, aber dafür ist sie jetzt wirklich zu alt. Dieses Haus-Bett fand ich schon die ganze Zeit so schön und ich habe im Internet eine günstige Version gefunden.

Dazu gab es dann noch ein Eis-Nachtlicht von Little lovley Company…….

….und noch ein wunderschönes Buch „Was wächst denn da?“

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An dem Wochenende vor dem Geburtstag standen Inga und ich ja auf dem Design Zirkus in Detmold und da entdeckte ich an dem wunderschönen Stand „sternchendesign“ diese tolle Geburtstagskerze. Passend für das kleine Mädchen. Was für ein schöner Brauch. Sie stand an ihrem Geburtstagsmorgen auf ihrem Frühstücksteller und musste ausgepustet werden.

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Für den Kindergeburtstag bastelte ich die Indianerketten aus Masking Tape von hier. Ich hängte nur noch einen Geschenkanhänger dran und beschriftete diesen mit allen wichtigen Daten zur Geburtstagsfeier.

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Das Geburtstagsmädchen wünschte sich einen Pinatakuchen, wie bei dem Geburtstag ihrer großen Schwester. Für den Kindergarten backten wir eine große Schüssel Zimtschnecken.

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An dem Geburtstag des Mädchens war es so warm, dass ich noch Eis zum Kuchen kaufte. Nach der Kuchen-Eis-Schlacht hatte ich mir mit den großen Schwestern eine kleine Spiele-Olympiade ausgedacht. Jedes Kind bekam einen Orden. Es gab vier Spielstationen im Garten, die von den grossen Schwestern und deren Freunden betreut wurden……Da hat man mächtig Glück schon so große Mädchen zu haben! Die vier Spielstationen waren:

  • die Edelsteinburg im Sandkasten
  • Topfschlagen
  • Kartoffellauf
  • „Dosenschießen“
  • Für die Edelsteinburg braucht man diese Steine. Man vermischt sie mit dem Sand und baut daraus eine Burg im Sandkasten. Die Kinder müssen nun vorsichtig die Steine aus dem Sand suchen. Jedes Kind suchte 5 Steine. Diese Station war der Hit. Es begeistert alle Kinder von 3-10 Jahren. Ich kenne es aus dem Waldorfkindergarten und wollte es schon so lange mal machen. Absolut empfehlenswert!

Beim Topfschlagen fanden die Kinder auch einen Edelstein.

Beim Kartoffellauf mussten sie eine Kartoffel auf einem Löffel über eine kurze Strecke tragen.

Das „Dosen werfen“ hatte ich ein bisschen abgewandelt. Ich nahm 5 Wasserflaschen aus Plastik und füllte in diese nur minimal Wasser hinein. Die Kinder mussten diese mit einer Wasserpistole umschießen. Ein sehr begehrtes Spiel.

Für jedes Spiel bekamen die Kinder an der jeweiligen Station einen Stempel auf ihren Orden. Mit einem fertig abgestempelten Orden gab es dann eine kleine Überraschung.

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Zum Schluss wurde noch gegrillt und alle waren glücklich. Besonders das Geburtstagskind.

Vielleicht findet ihr hier ein paar Tipps für euren nächsten Kindergeburtstag. Langsam – denke ich – nach 21 Kindergeburtstagen läuft`s bei mir…..

Liebe Grüße

Isa