8+x – das Experiment – Fazit nach drei Wochen

Bett

Heute melde ich mich wieder zurück zum „mindful Mittwoch“ mit dem Bericht von meinem Experiment 8+x, bei dem ich testen wollte, wie sich der Alltag verändert, wenn man stets ausgeschlafen ist. Und eigentlich wollte ich mich schon letzte Woche melden, in der ich tatsächlich geschafft habe über 8 Stunden täglich zu schlafen – der Feiertage sei Dank. Und es fühlte sich super an.

In der folgenden Woche sah das Ganze allerdings schon anders aus. Denn ehrlich gesagt, fiel es mir schwer in einer normalen, sprich durchgetakteten, ziemlich vollen Woche weiterhin dafür zu sorgen, ausgeschlafen zu sein. Zu sehr brauchte ich mal den kurzen Augenblick am Abend für mich oder aber ich lag so platt auf dem Sofa, dass ich zu müde war, um ins Bett zu gehen. Vielleicht kennt ihr das Gefühl ja?

Und ich habe beschlossen mein Experiment an dieser Stelle zu beenden, da mich nunmehr eine sehr viel interessantere Frage umtreibt, von der ich euch am nächsten „mindful Mittwoch“  erzählen möchte.

Hier also mein abschließendes Fazit aus dem Experiment 8+x:

Ausgeschlafen zu sein, fühlt sich richtig gut an! Man hat wirklich mehr Kraft und Geduld im Alltag mit den Kindern. Und ich hatte wirklich das Gefühl, meinen Alltag wesentlich besser gestalten und bewältigen zu können. Mit den Kräften zu haushalten und auf sich und seinen Körper zu achten ist in jeden Fall eine wichtige Erkenntnis aus meinem Experiment, und das kann ich nur jedem empfehlen.

Doch auf die Dauer ist das zeitige Zubettgehen auch wirklich langweilig. Und nach meiner Erfahrung der letzen drei Wochen bringt mehr Schlaf proportional eben nicht auch immer mehr Entspannung mit sich. Es ist nämlich auch total schön, wenn man sich abends mit Freunden trifft, quatscht und Spaß hat, und man dann eben nicht auf seine 8 Stunden kommt. Denn bei diesen Treffen, von denen wir als Mütter viel zu wenig haben, können wir auch wieder auftanken. Aber eben auf eine andere Art.

Doch was der eigentliche Haken an diesem Experiment ist, ist die Gewohnheit. Denn, seien wir mal ehrlich, meist machen wir abends eben doch nicht mehr die tollen Sachen, fangen eben um 9 Uhr abends keine Nähprojekte an oder führen inspirierende Gespräche mit dem Liebsten. Nein, oft versackt man vor der Glotze oder vor dem Handy. Und das sind eben auch keine Qualitätszeiten. Dann könnte man eigentlich auch ins Bett gehen. Wenn der innere Schweinehund sich da nicht breit machen und uns daran hindern würde, alte Gewohnheiten aufzubrechen.

Und dieser Gedanke brachte mich auf die Idee für das neue Experiment, das ich euch nächsten Mittwoch genauer vorstellen werde.

Eure Inga