Armband & Storch

Vor kurzer Zeit bekamen Inga und ich, von einer Freundin ein weiss-rotes Stoffarmband geschenkt.

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Mit einer besonders schönen Geschichte dazu. Anfang März beginnt dieser Brauch, welcher aus Bulgarien stammt. Man bekommt ein Armband geschenkt und trägt es als Glücksbringer, welcher alle negativen Gedanken und Gefühle aufnimmt. Er steht für Gesundheit und ein langes Leben. Man trägt das Bändchen so lange, bis man den ersten Storch sieht. Ein wunderschöner Brauch, finde ich. Und ich war direkt ein bisschen berührt.

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Und „tadaa“ ich habe ihn gesehen. Im Osterurlaub, auf einem Feld auf Föhr stand er. Der Storch.

Dem Brauch nach, soll man das Bändchen dann in ein fließendes Gewässer werfen, da es alle negativen Gedanken und Gefühle mit sich nimmt. Als ich nach Ostern bei einer lieben Freundin in Ulm war, warf ich das Bändchen im Fischerviertel in einen Fluss, welcher in die Donau fließt.

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Die Kinder waren ein bisschen traurig, dass ich das schöne Bändchen in den Fluss geworfen habe. Ich war es auch.

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Als Inga mit Ihrer Familie über Ostern in ihrer Heimat war, hat Sie nun auch endlich den ersten Storch gesehen.

Storchenhorst-Graepel

Und nun schwimmt ihr Bändchen und das ihrer Großen ab jetzt in der Oste.

Oste

Danke R., für den Brauch, das Bändchen und die wundervolle Geschichte drumherum.

Isa