Mama ist die Beste!

Mutter zu sein ist wohl die größte Aufgabe meines Lebens!

Das weiß ich mittlerweile. Auch wenn ich damals als ehrgeizige Studentin, als ich zum ersten Mal mit meiner kleinen Tochter in die Hochschule kam, ein wenig enttäuscht war, als mein Professor, meine Kleine als mein bestes Projekt bezeichnete, das ich bisher vollbracht hatte. Heute weiß ich, dass er damit sowas von Recht hatte!

Sich um einen kleinen Menschen zu kümmern, ihn zu lieben, immer für ihn da zu sein, ihm Sicherheit zu geben, und ein Umfeld zu schaffen, in dem sich dieses Kind frei und glücklich entwickeln kann, ist eine so wichtige und sinnvolle Aufgabe, die man in der Arbeitswelt nur schwer finden kann!

Ja, mein Alltag besteht zum großen Teil aus Putzen, Waschen, Kochen und immer für die Kinder da sein – und auch wenn dieser Job mich doch des Öfteren an den guten alten Sisyphus denken lässt und meine Wäscheberge nie verschwinden, der Kühlschrank ständig leer ist, und bei uns immer haufenweise irgendwelches Zeug herum liegt, weiß ich doch, dass mein Job zu den Wichtigsten der Welt gehört!

Und deshalb habe ich heute für euch, eure Mamas und Schwiegermamas eine Muttertagskarte zum Download bereit gestellt!

Denn all Ihr Felsen in der Brandung, ihr Tränentrocknerinnen, ihr Waschlappenmonster, ihr Hausaufgabenkontrolleurinnen, ihr Geschichtenvorleserinnen, ihr Wundenpusterinnen, ihr Taxifahrerinnen, all ihr Powerfrauen – ihr seid die Besten! Lasst euch mal ordentlich feiern!

Eure Inga

Dieser Blogbeitrag ist verlinkt bei creadienstag und handmadeontuesday.

Aus dem Bauch – an die Hüfte

Es ist Fastenzeit! Und, ja, ich halte mich stoisch daran! Ich frühstücke erst nach 10 Uhr morgens, lasse Nutella und alle Süßigkeiten weg und verzichte auf Schnökereien am Abend. Hey, und das ist doch schon was, oder!? Jedenfalls ist das für mich wirklich kein leichtes Vorhaben. Als ich vor einigen Tagen ganz stolz auf den Kalender geschaut habe, um mein langes Durchhalten innerlich zu feiern und mir selbst auf die Schulter zu klopfen, musste ich enttäuscht feststellen, dass bisher nur zwei Fastenwochen vergangen waren.Trotzdem habe ich tapfer weiter gemacht.

Nun ja, mit einer kleinen Ausnahme – zugegeben. Denn bei meinem Fasten sind selbstgebackene Kuchen ausgenommen. Fünf Wochen auf selbstgemachten Kuchen zu verzichten, ist für mich nämlich ausgesprochen herzlos. Denn Backen ist Liebe, oder wie hieß das nochmal in der Werbung aus den 90ern!? Nein, im Ernst – für meine Lieben hier mal ab und an zu backen ist für mich nämlich wirklich wichtig – zumal ich, ehrlich gesagt, nicht so die Spitzenköchin bin.

Und am liebsten backe ich einfache Rezepte – welche, die man sozusagen aus dem Bauch heraus zaubern kann.

Vor einigen Wochen wurde uns bei lieben Freunden eine Tarte Tartin serviert. Und verliebt in dieses einfache, schnelle, aber sehr, sehr leckere Rezept, habe ich in den letzten Wochen mal ein wenig experimentiert und habe euch ein Bilderrezept dieses fantastischen Apfelkuchens zusammengestellt.

Ihr braucht:

  • etwa 50 g Butter
  • etwa 50 g Zucker-Zimt-Mischung
  • 3 kleine Äpfel
  •  1 Fertig-Blätterteig aus dem Kühlregal (ca. 275 g)
  • Schmand oder Vanilleeis

So geht sie – die Tarte Tartin:

Zuerst etwa 50 g Butter in dünnen Scheiben auf dem Boden einer feuerfesten Form verteilen. Die Zimt-Zucker-Mischung darauf verstreuen und alles für etwa 15-20 Minuten bei 180° C (Ober- und Unterhitze) in den Backofen.

Wenn der Zucker im Ofen karamellisiert und beginnt leicht fest zu werden, sollte die Tarteform wieder aus dem Ofen, um sie mit den dünnen Apfelscheiben zu belegen.

Danach legt man auf die Äpfel den fertigen Blätterteig in zwei Schichten und drückt die Ränder ein wenig nach unten.

Das Ganze muss dann im Backofen für etwa 35-45 Minuten weiterbacken bis der Blätterteig goldbraun ist.

Bevor man die Tarte tartin dann auf einen Teller stürzt, sollte sie wenige Minuten auskühlen.

Am besten serviert ihr diesen leckeren Kuchen noch warm mit ein wenig Crème fraiche oder Vanilleeis.

Lasst es euch schmecken!

Eure Inga

Höhenmeter für meine kleinen Zwerge

Wir hatten ja schon vor einiger Zeit mit unseren kleinen Mädels die Zimmer getauscht und ihnen so das größere Zimmer überlassen. Unser Schlafzimmer habe ich euch ja schon vor einigen Wochen gezeigt. Und dem miesen Wetter am Wochenende sei Dank – haben wir endlich die Kinderzimmerrenovierung für unsere beiden Kleinsten in Angriff genommen.

Ganz hell und licht sollte es werden, so dass das Zimmer möglichst großzügig wirkt. Und eine abstrakte Berglandschaft durfte ich ihnen auch noch malen – schön, wenn die Kinder noch so klein sind, dass sie so leicht zu begeistern sind.

Eure Inga

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